Nachhaltige Mobilität im Sport

Sport-Mannschaften sind oft und viel unterwegs. Ob es um die individuelle Anreise zum Training geht oder um gemeinsame Fahrten zu sportlichen Aktivitäten – das heutige Mobilitätsverhalten beruht zu einem großen Teil auf der Nutzung eines PKWs. Bequemlichkeit und Gewohnheit einerseits sowie Unkenntnis über Mobilitätsalternativen sind die ursächlichen Gründe dafür. Dabei besteht die Chance, in Zukunft Mobilität in Vereinen nachhaltig und effizient zu gestalten – so wie Kommunen und Unternehmen es heute schon häufig realisieren. Man spricht von einem sogenannten „Umweltverbund“, der alle Verkehrsformen und -mittel in die Gestaltung der eigenen Mobilität mit einbezieht: zu Fuß oder mit dem Rad, dem E-Bike oder Pedelec, mit Bus und Bahn, im eigenen Auto oder durch Car-Sharing-Modelle und Mitfahrzentralen. Welches Verkehrsmittel aus Kosten- und Umweltgründen für die jeweilige Situation effizient und effektiv ist, bedarf der Kenntnis aller Möglichkeiten und Angebote eines Umweltverbundes.

Um eine möglichst große Zielgruppe in den Vereinen mit überschaubarem Einsatz zu erreichen, erfolgt die Schulung der Mobilitätsverantwortlichen der Mannschaften abteilungsübergreifend. Diese Mobilitätsverantwortlichen können im Anschluss an die Schulung die nachhaltige Mobilität bis in die Vereinsstrukturen hinunter tragen. Eine Schulung mit 12 bis 18 Teilnehmern eines Vereins dauert (ohne Pausen) ca. 6 Stunden.

Ziel der Schulung ist es, für eine bewusstere Auswahl der Verkehrsmittel, die für Fahrten zu Trainings und Sportveranstaltungen  zur Verfügung stehen, zu sensibilisieren und zu motivieren und anschließend diesen Gedanken in die eigenen Mannschaften zu transportieren.

Inhalte der Schulung sind nicht nur die Fragen zur nachhaltigen Mobilität, sondern auch die Themen Verkehrssicherheit und Gesundheit. Erklärt und geschult wird, wie die Wahl des Verkehrsmittels die eigene Gesundheit und Umwelt beeinflusst, welche Alternativen es zum PKW gibt, wie sich heute Fahrgemeinschaften bilden können und welche Ansprechpartner es für Mobilitätsalternativen gibt. Darüber hinaus geht es darum, wie die Sicherheit im Verkehr in allen Verkehrsmitteln erhöht werden kann. Abschließende Themen befassen sich mit der Motivations- und Unterstützungsmöglichkeit für den Umstieg im Sport auf den Umweltverbund und wie vereinsintern Anlaufstellen für Mobilitätsfragen eingerichtet werden können.

Die Beratungsleistung erfolgt durch erfahrene Mobilitätsberater, die seit mehr als 10 Jahren für kommunale Einrichtungen und öffentliche wie privatwirtschaftliche Institutionen die Optimierung der betrieblichen Mobilität zu einer nachhaltigen Mobilität fördern. Unterstützt wird das Beraterteam von Verkehrssicherheits-Referenten des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) mit Sitz in Bonn und dem Partner pendlerportal.de, das seine Plattform für die Organisation von Mitfahrgelegenheiten für die teilnehmenden Vereine individualisiert anbietet.

Der Vorteil für die Vereine ist in vielerlei Hinsicht gegeben: Bessere Organisation der Mobilität im Verein bedeutet Geld zu sparen, besser und somit stressfreier organisiert zu sein, um von A nach B zu fahren und dabei auf Verkehrssicherheit und Unfallvermeidung zu achten.